Meine Antikörper sind gefallen!
Veröffentlicht von Gordina@brightbooks.de in Gesundheit · 12 November 2025
Tags: #Hashimoto, #Schilddrüse, #Antikörper, #Darm, #Darmbiom, #Darmflora
Tags: #Hashimoto, #Schilddrüse, #Antikörper, #Darm, #Darmbiom, #Darmflora
Werbung wegen Erwähnung von Produkten, um zu erläutern, was ich mache. Erneut habe ich kein Geld und keine Vergünstigungen erhalten. Es gelten auch andere, ähnliche Produkte.
Wichtig ist, dass Sie bitte Ihr eigenes Vorgehen mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker besprechen. Ich beschreibe hier meine Einnahmen, die für mich ärztlich geprüft werden und übernehme keinerlei Haftung. Meine Ausführungen ersetzen kein Gespräch und keine Behandlung durch einen Arzt.
Um es vorweg zu nehmen, auch ich habe kein Rezept zur Reduktion von Antikörpern bei Autoimmunerkrankungen. Aber die Entwicklung meiner Werte ist derart bemerkenswert, dass ich wenigstens schildern möchte, was ich für meine Schilddrüse tue.
Die Werte der Antikörpermessung waren beispielsweise ursprünglich wie folgt (14.05.2024):
Thyreoperoxidase-AK (MAK/ TPO) 969,8 (Referenzwert: < 35)
Thyreoglobulin-AK (TAK) 3,2 (Referenzwert < 115)
TSH-Rezeptor-AK (TRAK) Keine (Referenzwert < 1,75)
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Die Werte der neuen Messung (18.02.2025):
Thyreoperoxidase-AK (MAK/ TPO) 59 (Referenzwert: < 35) massiv gefallen
Thyreoglobulin-AK (TAK) 59 (Referenzwert < 115) erhöht, im Vergleich zu vorher
TSH-Rezeptor-AK (TRAK) 0,80 (Referenzwert < 1,75) leicht erhöht, im Vergleich zu vorher
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Die Werte der bestätigten Messung (04.11.2025):
Thyreoperoxidase-AK (MAK/ TPO) 61 (Referenzwert: < 35) gleichwertig gering geblieben
Thyreoglobulin-AK (TAK) 39 (Referenzwert < 115) wieder etwas gefallen, im Vergleich zur 2. Messung
TSH-Rezeptor-AK (TRAK) 0,80 (Referenzwert < 1,75) gleich geblieben
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Mein Arzt hat bei der Behandlung stets Wert auf Nährstoffe gelegt. Die erkrankte Schilddrüse solle eine regelmäßige und gleichförmige Anflutung erhalten. Schon seit Jahren nahm ich daher Thyreo-in-Form von FormMed ein, darüber hinaus Astaxanthin gegen die Entzündung. Später, nachdem ich Haarausfall und dünnes Haar bekam, kam Jod dazu, wodurch sich meine Haarsituation erneut besserte und meine Haare, wie zuvor gewohnt, wieder dick und fest wurden (siehe Hashimoto, Jod und naturbelassene Hormone in diesem Blog).
Später stieg ich auf Sanaponte Mental Fit um, da dieses Produkt mehr Nährstoffe enthielt, die morgens und abends einzunehmen sind. Allerdings stellte ich fest, dass der Selengehalt unterhalb 200 µg lag (nur bei 55 µg), so dass ich erneut Selenioform 100+ plus L-Glutathion (100µg), so dass ich mich wenigstens der 200 µg Marke annähere. "Studien" hätten gezeigt, dass Selen zu einer Reduktion der Antikörper führt, so mein Arzt. Für die Einnahme meiner Tabletten, die nicht im Päckchen von Sanaponte sind, nutze ich einen Tablettendispenser, eingeteilt in Tage und Tageszeiten, für morgens und abends, so dass ich nur einmal in der Woche alle Tabletten für die gesamte Woche dort einfülle.
Sanaponte Mental Fit enthält:
Vitamine: Vitamin C, B1, B2, B3, B5, B6, B12, Folsäure
Omega 3: Fischölkonzentrat, EPA und DHA
Mineralien: Magnesium, Zink, Selen, Chrom, Molybdän
Aminosäuren: L-Arginin, L-Ornithin, L-Thyrosin, L-Phenylalanin, Taurin
Hier finden Sie auch die genauen Dosierungen:
Thyrosin und Jod sind für die Bildung von Schilddrüsenhormonen unerlässlich. Darüber hinaus denke ich, dass die Darmgesundheit von größter Wichtigkeit ist.
In der Zwischenzeit sieht mein tägliches Prozedere nach weiteren Recherchen folgendermaßen aus:
Morgens das entsprechende Sanaponte Päckchen
Dr. Wolz Darmflora plus select intensiv (2-3 mal pro Woche)
Astaxanthin Kapsel anfangs jeden Tag, derzeit 2-3 mal pro Woche (effektivster Fänger freier Radikale, stark entzündungshemmend
Ferro Sanol duodenal mite (Eisen), 1x pro Woche
D-Form 20.000 K2+ 1-2x pro Woche ab Herbst bis Ende Frühjahr
Selenioform 100+ plus L-Gluthation, 1 Kapsel jeden Morgen
NatuRise-Algenöl oder Krill-Öl (Omega 3; das Algenöl enthält Rosmarin und eignet sich nicht bei gleichzeitiger Einnahme homöopathischer Mittel.)
Cuproform 2+ (2,0 mg bioverfügbares Kupfercitrat)
Frühstück:
Zunächst Einnahme der Schilddrüsentablette mit Wasser auf nüchternen Magen, danach mindestens 1/2 h kein Essen
1 Gas Möhrensaft mit 2 TL Salzsole aus Steinsalz und 1 Tropfen Jod, 5% Lugolsche Lösung, ein Tropfen enthält 6,5 mg Jod. Das ist gemäß der Referenzwerte immer noch zu viel, allerdings hatte ich anfangs bei meinem Haarausfall sogar 10 Tropfen täglich! eingenommen. Ich sehe ein, dass ich dabei vollkommen übers Ziel hinausgeschossen bin. Die Drohung, dass sich dadurch meine Schilddrüsenwerte verschlimmern würden, hat sich hingegen nicht bestätigt. Es gibt immer noch Ärzte, die ihren Patienten bei Hashimoto zu einem Vermeiden von Jod raten, obwohl die Schilddrüsenhormone ohne Jod nicht gebildet werden können. Somit haben auch Sanaponte und Formmed ihren Nahrungsergänzungsmitteln kein Jod beigefügt. Erst ganz langsam folgt ein Umdenken. Weitere Informationen nachzulesen bei Kyra Kauffmann (Buch, YouTube)
Smoothie, gerne mit Banane oder Avocado, mit Cashew Milch, Leinsamen, Flohsamenschalen, Kokosraspeln, Blätter verschiedener geschmacklich passender Kräuter vom Balkon (Vogelmiere, Unsterblichkeitskraut, Gemüsedistel, Klee, Kapuzinerkresse, Minze, Gundermann, Basilikum, Oregano o.ä.). Bei Einnahme von Homöopathie muss man auf Heilkräuter wie Minze verzichten.
Ein Schwarztee mit Milch und einem TL Kokosöl. Kokosöl verwende ich übrigens auch für die Hautpflege.
Ggfls. ein Ei.
Gelegentlich später ein Brötchen
Abends das entsprechende Sanaponte Päckchen (enthält u.a. Fischöl, also erneut Omega-3)
L-Tryptophan 500 mg z.B. Zein Pharma
Cuproform 2+ (2,0 mg bioverfügbares Kupfercitrat)
mit Joghurt, wenigen Erdnüssen, Getränk o.a. Leider kann ich die großen Kapseln nicht einfach mit Wasser schlucken, daher behelfe ich mir mit etwas festerer Nahrung, eine Suppe o.ä.
Erdnüsse sind das einzige pflanzliche Nahrungsmittel, das Thyrosin enthält. Ansonsten esse ich auch gerne etwas Käse, das ebenfalls Thyrosin enthält.
In der Vergangenheit erneut einen Tee abends oder im Laufe des Tages mit 1 TL Kokosöl. Im Augenblick ist mir das alles zu fettig, so dass ich es nur 1x am Tag mache.
Meiner Meinung nach könnten Kokosöl und insbesondere Omega-3 Öle dazu beigetragen haben, meine Werte so stark zu verbessern, da sie, als Öle, die Darmwand umkleiden können, was kein Nahrungsergänzungsmittel leisten kann. Allerdings darf man auch hier nicht übertreiben, da bei Einnahme von Kokosöl tatsächlich die Blutfettwerte etwas in die Höhe gehen.
NEU ist jetzt der Ersatz von Zucker durch Glycin oder wahlweise Yacon-Sirup.
Zuvor hatte ich Xylit verwendet, aber dies ist nicht nur übrigens hochgiftig und lebensgefährlich für Hunde, sondern möglicherweise auch nicht so gesund für uns. Gemäß der Berliner Charité führe Xylit in hoher Konzentration durch Verklebung der Blutplättchen zu einem erhöhten Schlaganfall und Infarktrisiko. (Quelle: Yael Adler, "Sind Süßstoffe eine empfehlenswerte Zuckeralternative?", FAS Nr. 42, 19. Oktober 2025).
Früher hatte ich es mit Stevia aus dem Reformhaus versucht, aber mir fiel auf, dass ich selbst von Kleinstmengen sehr starkes Magendrücken bekam.
Sowohl Glycin als auch Yacon-Sirup benötigen für eine große Teetasse (Mug) lediglich eine Teelöffelspitze an Süßungsmittel. Ich habe einen kleinen Löffel zum Portionieren von Zucker, der gestrichen halbvoll mit Glycin-Pulver ist. Nicht mehr, sonst ist es viel zu süß! Beide Süßungsmittel sind angenehm und haben bisher keine Unpässlichkeiten verursacht.
Als sinnvollen Ersatz empfiehlt o.g. Artikel Süßholzwurzel, Datteln, reife Bananen, Inulin (Darmflora), Vanille, Zimt, Kakao, Yacón-Wurzel (als Pulver oder Sirup; Darmflora, Übergewicht, Diabetes, knochenstärkend, antioxidativ und krebshemmend), Glycin (Entgiftung, Kollagenaufbau, Schlafqualität, Gehirn-Jungbrunnen), Tagatose (präbiotisch, Zuckerblocker, Blutfette, Zahnschutz, potenziell krebshemmend), Galactose (u.a. potenziell krebshemmend, eignet sich bei Demenz und Insulinresistenz, da Verstoffwechlung unabhängig von Insulin erfolge) und Mannose (potenziell krebshemmend). Es lohnt sich also, sich mit diesem Thema näher zu befassen.
Weiterhin habe ich gerade Apfelessig für mich entdeckt. Es wird empfohlen, 2 TL Apfelessig auf ein Glas Wasser zu trinken und ggfls. das Ganze mit etwas Honig zu süßen. Ich versuche es mal ohne Honig, erwarte aber, dass Apfelessig aufgrund seiner Nährstoffe und Eigenschaften ebenfalls einen positiven Einfluss auf das Darmbiom haben könnte.
Mehr dazu z.B.: Margot Hellmiß, "Natürlich heilen mit Apfelessig", Südwest 1998
Ich werde zu gegebener Zeit berichten.
